"Liebes-Tod..:"

Wolkenluftschiffe mit fantasievollen Gebilden
verdecken das Herz des Himmels.
 Es ist nur noch ein "L" zu sehen.

Die anderen Buchstaben werden allmählich
von den schwebenden Gefährten des Himmels
in eine andere Welt mitgenommen.

Ein Engel fehlt,
der mit dem Wind der wahren Liebe
dem Himmel die Freiheit gibt.

Die Freiheit der Liebe.

Wenn das "L" verschluckt wird,
erstickt das Herz an der Sehnsucht.

Dann starb die Liebe.

6.10.07 22:02, kommentieren

"Schwarze Träne..."

Die Liebe erreichte das Land
früh und doch viel zu spät.
Blacktear konnte nichts mehr tun
und tat vorher doch viel.
Es kam der Tag des Goodbye's.
Und dieser Tag war näher
als Blacktear es sich eingestehen konnte.

So wurde das Feuer zur Asche,
Asche zu den letzten verwehten Erinnerungen.

Liebe lebte und erlebte das Feuer.
Bis es für immer ausging.

Und alles starb.

Zurück blieb ein letzter Funke.
Bis ein Wind auch diesen ausblies,
Dunkelheit ohne Feuer.

Ein schwarzes Herz blieb
auf dem verbrannten Boden zurück.

Und eine schwarze Träne
versank im Boden der Ewigkeit.

6.10.07 21:53, kommentieren

"Stille Antwort..."

Klingeln im Moment der Stille,
"Hallo?"
 Keine Antwort...Stille...

Wie oft antwortet ein Mensch nicht?
Wie oft kann ein Mensch nicht (mehr) antworten?

Doch manchmal ist gerade ein Schweigen
die grösste Antwort...

6.10.07 21:49, kommentieren

"Lautlos..."

Das Telefon schweigt,
nur ein letzter Satz in Monotonie:
*Kein Anschluss unter dieser Nummer*
Das e-mail-Postfach füllt sich.
Ungeöffnet warten Botschaften,
als ob es noch einen Adressaten gäbe.

Handy-sms fliegen durch das Netz,
doch es wird am Ende ein Absturz.

Ein Brief kommt zurück:
"Unbekannt verzogen"

Die träumerische Ewigkeit
wurde zur wirklichen Endlichkeit.

Ein letztes *Ich-Hab-Dich-Lieb"
bleibt im Irgendwo zwischen den Welten
für immer verschollen.

Persönliche Anmerkung:
Wie oft mag dies so vorkommen
in dieser Welt?

6.10.07 21:37, kommentieren

"Tagtraum-Insel..."

Schwerer Nebel legte sich auf den weichen
warmen Sand.
Und der schwarze Sturm brachte den Zusammenhalt
der soften Sandkörner durcheinander.

Rote Tropfen liess der Planet des Vergänglichen
auf die Insel der letzten gefühlten Gedanken nieder.

Spuren verloren sich im Nichts des Nirgendwo.

Seine Fussspuren drückten schwer
in das Gemisch einer rotschwarzen Fatamorgana
eines verlorengegangen Tagtraumes.

Er wusste der Traum verschwand mit
ihm und den letzten Fussspuren.

Doch wer diese Insel fand,
derjenige würde seine Träume still und lautlos im Sand,
Korn für Korn fühlen können.

Die Insel der verlorengegangenen und doch nie
verlorenen Tagträume...

6.10.07 21:29, kommentieren

"Liebe ist..."

Liebe ist...
wenn Du zwar für den anderen
keine Sterne vom Himmel holen kannst,
aber ein anderes Herz spürst,
dass es ein besonderer Stern für Dich ist.

Liebe ist...
wenn Du einen Regen
nicht verschwinden lassen kannst,
aber im grössten Regen
für den anderen als Regenbogen erstrahlst.

Liebe ist...
wenn Du zwar gegen das Höllenfeuer keine Chance hast,
aber für den anderen der Engel in der Hölle bist.

Liebe ist...
wenn Du nicht nur in Worten sprichst,
sondern Dein Herz die Worte bewegt.

Und Liebe ist noch viel mehr.

Und dies alles bedeutet nicht nur
L I E B E,
sondern auch
w a h r e  F R E U N D S C H A F T.

6.10.07 21:21, kommentieren

"Herzens-Haus..."

Der schwarze Regen tropfte in das Haus,
zuviele Dachziegel
hatte der letzte Sturm der Schmerzenswelt
hinfortgeweht.

Das Haus war verlassen,
doch es erzählte
noch die Geschichte zweier Herzis,
einstiger Bewohner aus einer anderen Zeit.

Von weit her ertönten noch die letzten Töne
einer einstigen Herzensmelodie.
Im Irgendwo dieses Hauses noch ein
Traum ums Überleben kämpfte.

Die letzten sinnlichen Düfte zweier Rosen der Liebe
wurden in ihrer Existenz beraubt.
Verwelkt starben sie auf der letzten Bank des Fensters
den kalten Tod der trockenen Dunkelheit.

Ein letztes zärtliches Flüstern schwebte durch die Räume,
ein letztes "Ich hab Dich lieb"
berührte den schwarzsilbernen Traumfänger.
Stille übernahm die Regie des Endes:
Lautlosigkeit.

Am Boden ein zerbrochenes Glas
des letzten zerbrochenen Traumes,
der Inhalt irgendwo im Nirgendwo wegschwebend.
Einstiger Glanz zur Auflösung in die Unsichtbarkeit verdammt

Die Liebe war fort. Aus zwei wurde zweimal eins,
zwei Sterne wurden getrennt
durch den schwarzen Vorhang des Goodbyes,
und die Liebe schwebte aus diesem Haus, verliess es.

Die Sonne traute sich nicht raus aus ihrem Wolkenversteck,
sie wusste, jetzt war der Zeit eines Regens gekommen.
Doch sie wusste auch,
es würde der Tag ihrer sonneblumigen Strahlen wiederkommen.

Doch dann war Er nicht mehr da,
zu gross die Angst vor der Liebe,
die ihn aus dem Haus trieb.

Vielleicht würden eines Tages
neue Bewohner in dieses Haus einziehen.

Und vor dem Haus eine sonnenblumige Sternenrose
an ihn und seinen letzten Traum erinnern.

6.10.07 21:14, kommentieren