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"Gleis der Träume..."

Hallihallo nun bin ich auch am Bloggen...

Als erstes möchte ich einfach ein Gedicht von mir hier hineinstellen, welches ich für einen ganz besonderen Menschen heute schrieb:

"Gleis der Träume..."

Er stand auf dem Bahnhof der Träume.
Noch ganz warm im Herzen stand
er am Gleis des nie wegfahrenden Zuges.

Denn auf diesem Bahnhof
gab es nur eine immer wiederkehrende Ankunft,
aber keine wirkliche Abfahrt.
So kam er an und so blieb er auch bei seinem Traum.

Und fing an, am Bahnhof zu träumen.
Und er fühlte wieder dieses Gefühl der Wärme,
so wie er es nur in seinem Land der Herziträume kannte.

Doch der Bahnhof war mehr als ein Traum.
Er galt als Erfüllungs-Bahnhof von Träumen.

Doch keiner wusste es vorher,
wenn er ankam auf diesem Bahnhof
und dem Gleis der neuen Welt im Herzen.

Ohne Klopfen doch mit Sanftheit ganz leise
und mystisch schaffte sie es in sein Herz zu gelangen.
Sein Herzi, Räume ohne Türen,
und man könnte vermuten, Räume nur für sie gebaut.

Sie pflückte den Herzischlüssel seines Traumes
vom Baum des roten Berges.

Was er fühlt, die Fragezeichen auf seinen Lippen
können es nicht sagen.
Doch sein Herz weiss die Antwort.

Der Zug kommt an,
doch er weiss es ist keine Abfahrt,
sondern der Zug kommt immer wieder an.

Und ihm wird klar,
wie er es mit seinen Augen sagen kann:

Warm und sternig auf
der Strasse der ewigen Sternschnuppe
weich sanft umhüllt im Herzen, narbenbedeckend,
und mit einem grossen
schwarzrotem Rosenblatt im Herzen,
so fühlt er sich.

1 Kommentar 6.10.07 20:25, kommentieren

"Strand der Träume..."

Rote Wolken bedecken den Horizont.
Er wartet allein am Strand seiner Trauminsel.

Ein schwarzer Stern,
beruhigender Halbschatten vor dem Mond
strahlt in die Welt der im Sand schlummernden Träume.

Eine Stimme, ein Elfenwesen,
ruft nach ihm, winkt mit der Hand.

"Kennt sie mich?
Sah ich sie schon einmal?"

Seine Gedanken werden zu ihrer Frage:
"Wer bist Du,
und wie kommst Du in die Sterne meiner Augen?

Und der nächtliche Wind weht eine Traumspur hervor.
Eine längst verlorengeglaubte Spur wird sichtbar.
Ein Traum erscheint und so weiss er, wer sie ist.
Sie kommt aus seinem Traumland.

Er folgt der Spur des Sternenlichts.
Nur noch den Gefühlen vertrauend.
Auf der Suche der Wirklichkeit dieses Traums.

Er sucht das Licht der Wahrheit in seinem Herzen.
Am Strand seiner Träume
auf seiner Insel zwischen Zeit und Raum.

Schmerz wird bedeckt
vom Gesang des Wellen-Engels
aus dem unendlichem Meer der Gefühle.

Er folgt der Spur des Sternenlichts.
Nur noch den Gefühlen vertrauend.
Auf der Suche nach der Wirklichkeit dieses Traums.

"Ein Traum oder erlebe ich es?
Gehen wir zwei wirklich
an diesem Strand des erwachten Traumes?"

Er folgt keinem Schatten, er folgt dem Sternenlicht,
hinter ihm vier Spuren im Sand,
seine und die der Elfe.
Wirklichkeit.

Der Traum erwachte
und er träumt ihn auf der Insel
zwischen Raum und Zeit.

Und am samtig schwarzen Himmel
wird eine Sternschnuppe geboren,
wunschtraum-erfüllend.

Er schaut in ihre Augen,
und sieht den schwarzen Stern,
der nie in seinem Herzen verglühen wird.

Sein Herzi möchte etwas sagen,
doch die Lippen bleiben stumm,
denn seine Gefühle können vor Glück
keine Worte aussprechen.

Und so redet sein Herzi mit den Augen...

6.10.07 20:31, kommentieren

"Gleis 5..."

Am Gleis 5 stehen "sie"...

Sie wollen fortfahren,
in die Fremde
und doch ist ihnen das Ziel bekannt.

Angst...Zweifel...Irgendwo und doch dort...

Das Flammenmeer der hinter ihnen brennenden Brücken
leuchtet am Horizont so unwirklich ruhig
wie ein starrer Scheinwerfer vor der Sonne.

Funken des letzten Fiebes...vergessen...Glut...

Am Gleis 5,
geht für alle dort Wartenden etwas,
was nie wieder kommt.

Zu spät...verloren...gefallen...

Sie warten auf ihren Zug
und der kalte Marmorboden des Bahnsteigs
- unsichtbar -,
als sei er von Millionen von Ameisen bevölkert.

Kalter Hauch des Marmors...Nebel...erstarrt...

"Sie" wirken wie eine grosse Gruppe
und doch sehen síe vom Himmel sehr klein aus
und wirken wie allein auf dieser Welt.

Blind...taub...sinneslos...

In einer Gruppe und doch allein,
ein gemeinsames Schicksal und doch
fehlt die Verbindung...

Händelos...Verbindung abgebrochen...lautlos...

Sie waren die eigenen Sklaven ihrer Vergangenheit,
doch die Brücken verbrannten
und nun warten sie auf die Freiheit.

Frei...Käfiglos...Los...

Sie steigen in den Zug...ohne einen Blick zurück...,
ohne einen Abschied.
Kein Goodbye... kein Tschaui... Kein Abschiednehmer...

Das Schicksal kommt mit dem einfahrenden Zug,
es fragte keinen der Wartenden,
ob sie diese Freiheit wirklich wollten.

Last minute...vorbei...last...

Der Sinn der Träume, er wurde unerreichbar,
Ein for ever gab es nicht.

ever...for ever...end...

Ein Leben steigt aus, ein Leben steigt ein
in diesen Zug auf Gleis 5.

Endlose Weite... und doch im Hier...

Der Zug fährt los.
Schwarz. Schwarz. Schwarz.

Megaphondurchsage durchdringt die Stille:
"Zeit heilt alle Wunden."

Mit jeder Stunde, die dieser Zug fahren wird,
verblassen Bilder. Jeder Tag verwischt Erinnerungen.

Und das Gleis 5
wartet auf einen neuen Zug
und
neue Fahrgäste...

6.10.07 20:33, kommentieren

"Schwarzer Vogel..."

Blätterrascheln der letzten Rosenblüten,
der Ruf eines Traumes erreicht mein Herz,
und lässt mich hinfortschweben.

In das Land eines Traumländlers.

Ein schwarzer Vogel setzt sich auf meine Hand,
und eine Träne kullert aus meinem Herzen
und stumm fragen ihn meine Augen.:

"Bist Du es, mein Traum?"

Der Vogel schaut in die Ferne,
kein Pieps, keine Reaktion.

Ich streichel ihn sanft
über seinen kleinen Kopf und flüstere:

"Kleiner Vogel, flieg dorthin wo Dein Traum ist."

Und der Vogel schaut mich kurz
und doch für eine unendliche Ewigkeit an
und dann fliegt er hinfort,
in die Welt seines Traumes.

Traumverloren blicke ich diesem Wesen
aus einer anderen
und doch wunderschönen Welt hinterher.

Und schicke ihm eine schwarze Träne
mit dem zartem Wind des Verständnisses.

Eine Träne, welche sich auf sein Gefieder legt
und ihn beschützen soll auf seinem Flug.

Würde ich jemals diesen Vogel wiedersehen?
Diesen Vogel und seinen Traum?
Und gehörte ich zu seinem Traum, oder er zu meinem?

Das wusste nur der Traumländler.
Der Engel der Träume.

Eine regenbogenartiges Tränenauge
winkte diesem Elfenvogel
im Tanz des Traumes hinterher.

6.10.07 20:39, kommentieren

"Bist Du...?"

Das Meer der Wolken schickt seine leisen Boten,
die Farbe des Himmels verändert sich.

Ziellos lief ich am Wasser entlang,
sanfte Regentropfen berühren mich.

Doch ein Regen tut meiner Welt nicht weh,
der Welt meiner feelings und Träume.

Gefühle
der Nähe und doch Unnahbarkeit zu dir,
so stark wie ein Sturm
und doch so sanft wie ein Sommerwind.

Gefühle,
welche das Eis der Angst brechen und schmelzen lassen,
so kräftig wie ein Eisbrecher
und doch so zart wie ein einzelner Sonnenstrahl.

Gefühle,
welche die Wundblutungen, die keiner sieht, stillen.
so ungewöhnlich wie ein Traum,
und doch so wahr wie das Leben.

Ich brauchte diese ziellose Wanderung,
um meinem Herzen etwas zu fragen.

Bist du der black-angel,
der in meinen Träumen erwachte
und sie zum Leben erweckt?

Dann nimm bitte meine Hand
und ich werde deine Hand sanft umschliessen,
aber nie verschliessen.

Oder,
bist du der schwarze Vogel der Nacht,
der in meinen Träumen fliegt
und sie sanft fängt?

Dann lass mich bitte in dein Herz hinein
und uns gemeinsam zu neuen Welten fliegen.

Oder,
bist du der schwarze Stern,
der mich in meinen Träumen anstrahlt
und gemeinsame Wege zeigt?

So sei bitte einfach da,
mir ganz nah in deinem einfühlsamen Verständnis.

Oder,
bist du der black moon,
der meine Träume zum Leuchten bringt?

So sei bitte einfach an meinem Herzenshimmel,
ich geb Dir gerne was du nehmen möchtest,
und nehme gerne, was Du geben möchtest.

Oder bist du alles in einem?

Der black angel,
der wie ein schwarzer Vogel
mit den Augen eines schwarzen Sternes
vom black moon
zu mir und meinen Träumen kommt?

So bitte ich Dich:

Schliesse mich sanft in Deinen Herzenshimmel ein.
Und ich werde mit dir gemeinsam zu
neuen Himmelswelten fliegen.

6.10.07 20:42, kommentieren

"Nacht-Gedanken..."

Bunte Lichter der Nacht,
Die Leere und Stille in der Grossstadt erwacht.

Suchende Blicke in dem steinernen Meer,
Klippen gefährlich nahe vor den
Schluchten der steinernen Meereswüste.

In der Nacht nur Schatten tanzen,
kurze Blicke, fremdes und doch bekanntes Gesicht.

Namen bleiben ohne Eche und im Nebel verborgen,
sie sind Schall und Rauch.

Träume erwachten in der Oase der Lichtlosigkeit
in der steinern Meereswüste, der letzte Platz zum Träumen.
Träume mögen kein Licht, sie fliehen vor dem Neon.

Schmerzen fliehen vor dem
Schrei des Herzens.

Ein lautes Rufen,
oh nein es schreit nur das Herz.

Die Zeit ist kostbar wie jeder Sternenblitz,
denn was passiert im Verglühen des Sterns?

Jeder stirbt doch irgendwann allein,
am Ende der geliehenen Sternenzeit.

Keiner weiss,
wann die Uhr des Lebens abgegeben werden muss,
oh nein, wann sie abgeholt wird...

Grossstadtfeeling einer Nacht von me...

6.10.07 20:45, kommentieren

"Wüste..."

Feuer verbrennt die Wand der Gedanken,
Letzte Gedanken in die Oase der letzten Gefühle flüchten.
Oase nach Wasser lechzt.
Sonne immer brenndender das Inferno ankündigt.
Sterbende Oase im Herzen?
Wer weiss das schon.

Doch was heute oder morgen stirbt,
wenn es ein Traum des wunderschönen schwarzsamtigen Gewandes ist,
wird es je wiederkehren,
der Traum jemals eine neue Oase entstehen lassen können?

Sonst bleibt nur noch die ewige letzte Wüste...

6.10.07 21:07, kommentieren