"Schwarzer Vogel..."

Blätterrascheln der letzten Rosenblüten,
der Ruf eines Traumes erreicht mein Herz,
und lässt mich hinfortschweben.

In das Land eines Traumländlers.

Ein schwarzer Vogel setzt sich auf meine Hand,
und eine Träne kullert aus meinem Herzen
und stumm fragen ihn meine Augen.:

"Bist Du es, mein Traum?"

Der Vogel schaut in die Ferne,
kein Pieps, keine Reaktion.

Ich streichel ihn sanft
über seinen kleinen Kopf und flüstere:

"Kleiner Vogel, flieg dorthin wo Dein Traum ist."

Und der Vogel schaut mich kurz
und doch für eine unendliche Ewigkeit an
und dann fliegt er hinfort,
in die Welt seines Traumes.

Traumverloren blicke ich diesem Wesen
aus einer anderen
und doch wunderschönen Welt hinterher.

Und schicke ihm eine schwarze Träne
mit dem zartem Wind des Verständnisses.

Eine Träne, welche sich auf sein Gefieder legt
und ihn beschützen soll auf seinem Flug.

Würde ich jemals diesen Vogel wiedersehen?
Diesen Vogel und seinen Traum?
Und gehörte ich zu seinem Traum, oder er zu meinem?

Das wusste nur der Traumländler.
Der Engel der Träume.

Eine regenbogenartiges Tränenauge
winkte diesem Elfenvogel
im Tanz des Traumes hinterher.

6.10.07 20:39

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