"Schweige-Brunnen..."

Wenn die Sonne ihre Strahlen untergehen lässt
und die Rose mit dem Wind spricht,

dann nehmen sich Träume an die Hand.
Zeit verrint mit dem Sand.

Und die Spuren
des Sandes der Rose
werden fast verweht.
Die Zeit des Schweigens kam.

Im kalten Neonlicht
sind Menschen vereint und doch allein.

Manche weinen,
doch zuviele reden, sie hören nichst
und viele hören, doch sie bleiben stumm.

So fallen die Tränen der Trauernden
in den Brunnen,
dem Brunnen des letzten Schweigens,
so kalt und leer.

Einer wirft in den Brunnen einen Stein.
Keiner weiss wann er unten ankommt.
denn endlos weit ist der Brunnen des Schweigens.
Und für Glück hat das Leben der Trauernden keine Zeit.

Ein Mensch möchte weinen,
doch die Tränen wurden zu schwer,
keine Tränen können mehr fliessen.

Sein Herz summt eine Meldodie,
doch die Töne sind nicht zu hören,
für viele schon zu weit weg.

Die Zeit verlor sich
im letzten Raum des Schweigens.

Sie reden, doch sie hören nicht,
sie hören, doch sie bleiben stumm
in der Welt des kalten Neonlichtes.

Es sind viele:
Vereint und doch allein.

8.10.07 12:37

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen