Gedichte / Freundschaft/Liebe

"Freundschaft..."

Dies schrieb ich für eine verdammt gute Freundin...

Worte erklangen im Raum,
Ton für Ton erschufen sie eine Melodie:
"Du bist Du, ich bin ich,
beide gemeinsam sind wir ein Wir"

Der Zauber des Lächelns
verbreitete sich im Raum,
so sangen sie:

"Ein Weg der Freundschaft
baut Brücken und verbindet"

Das Handreichen im Gleichklang
der Sinfonie der Freundschaft erfüllte
den Raum:

"Ein Stern für Dich, ein Stern für mich,
der unendliche Himmel baute
einen neuen Weg"

Diese Melodie
erschufen Herzen der Freundschaft,
so waren es mehr als Worte:

Gelebte - Erlebte - Gespürte
Freundschaft.

6.10.07 22:14, kommentieren

"Liebes-Tod..:"

Wolkenluftschiffe mit fantasievollen Gebilden
verdecken das Herz des Himmels.
 Es ist nur noch ein "L" zu sehen.

Die anderen Buchstaben werden allmählich
von den schwebenden Gefährten des Himmels
in eine andere Welt mitgenommen.

Ein Engel fehlt,
der mit dem Wind der wahren Liebe
dem Himmel die Freiheit gibt.

Die Freiheit der Liebe.

Wenn das "L" verschluckt wird,
erstickt das Herz an der Sehnsucht.

Dann starb die Liebe.

6.10.07 22:02, kommentieren

"Liebe ist..."

Liebe ist...
wenn Du zwar für den anderen
keine Sterne vom Himmel holen kannst,
aber ein anderes Herz spürst,
dass es ein besonderer Stern für Dich ist.

Liebe ist...
wenn Du einen Regen
nicht verschwinden lassen kannst,
aber im grössten Regen
für den anderen als Regenbogen erstrahlst.

Liebe ist...
wenn Du zwar gegen das Höllenfeuer keine Chance hast,
aber für den anderen der Engel in der Hölle bist.

Liebe ist...
wenn Du nicht nur in Worten sprichst,
sondern Dein Herz die Worte bewegt.

Und Liebe ist noch viel mehr.

Und dies alles bedeutet nicht nur
L I E B E,
sondern auch
w a h r e  F R E U N D S C H A F T.

6.10.07 21:21, kommentieren

"Herzens-Haus..."

Der schwarze Regen tropfte in das Haus,
zuviele Dachziegel
hatte der letzte Sturm der Schmerzenswelt
hinfortgeweht.

Das Haus war verlassen,
doch es erzählte
noch die Geschichte zweier Herzis,
einstiger Bewohner aus einer anderen Zeit.

Von weit her ertönten noch die letzten Töne
einer einstigen Herzensmelodie.
Im Irgendwo dieses Hauses noch ein
Traum ums Überleben kämpfte.

Die letzten sinnlichen Düfte zweier Rosen der Liebe
wurden in ihrer Existenz beraubt.
Verwelkt starben sie auf der letzten Bank des Fensters
den kalten Tod der trockenen Dunkelheit.

Ein letztes zärtliches Flüstern schwebte durch die Räume,
ein letztes "Ich hab Dich lieb"
berührte den schwarzsilbernen Traumfänger.
Stille übernahm die Regie des Endes:
Lautlosigkeit.

Am Boden ein zerbrochenes Glas
des letzten zerbrochenen Traumes,
der Inhalt irgendwo im Nirgendwo wegschwebend.
Einstiger Glanz zur Auflösung in die Unsichtbarkeit verdammt

Die Liebe war fort. Aus zwei wurde zweimal eins,
zwei Sterne wurden getrennt
durch den schwarzen Vorhang des Goodbyes,
und die Liebe schwebte aus diesem Haus, verliess es.

Die Sonne traute sich nicht raus aus ihrem Wolkenversteck,
sie wusste, jetzt war der Zeit eines Regens gekommen.
Doch sie wusste auch,
es würde der Tag ihrer sonneblumigen Strahlen wiederkommen.

Doch dann war Er nicht mehr da,
zu gross die Angst vor der Liebe,
die ihn aus dem Haus trieb.

Vielleicht würden eines Tages
neue Bewohner in dieses Haus einziehen.

Und vor dem Haus eine sonnenblumige Sternenrose
an ihn und seinen letzten Traum erinnern.

6.10.07 21:14, kommentieren

"Strand der Träume..."

Rote Wolken bedecken den Horizont.
Er wartet allein am Strand seiner Trauminsel.

Ein schwarzer Stern,
beruhigender Halbschatten vor dem Mond
strahlt in die Welt der im Sand schlummernden Träume.

Eine Stimme, ein Elfenwesen,
ruft nach ihm, winkt mit der Hand.

"Kennt sie mich?
Sah ich sie schon einmal?"

Seine Gedanken werden zu ihrer Frage:
"Wer bist Du,
und wie kommst Du in die Sterne meiner Augen?

Und der nächtliche Wind weht eine Traumspur hervor.
Eine längst verlorengeglaubte Spur wird sichtbar.
Ein Traum erscheint und so weiss er, wer sie ist.
Sie kommt aus seinem Traumland.

Er folgt der Spur des Sternenlichts.
Nur noch den Gefühlen vertrauend.
Auf der Suche der Wirklichkeit dieses Traums.

Er sucht das Licht der Wahrheit in seinem Herzen.
Am Strand seiner Träume
auf seiner Insel zwischen Zeit und Raum.

Schmerz wird bedeckt
vom Gesang des Wellen-Engels
aus dem unendlichem Meer der Gefühle.

Er folgt der Spur des Sternenlichts.
Nur noch den Gefühlen vertrauend.
Auf der Suche nach der Wirklichkeit dieses Traums.

"Ein Traum oder erlebe ich es?
Gehen wir zwei wirklich
an diesem Strand des erwachten Traumes?"

Er folgt keinem Schatten, er folgt dem Sternenlicht,
hinter ihm vier Spuren im Sand,
seine und die der Elfe.
Wirklichkeit.

Der Traum erwachte
und er träumt ihn auf der Insel
zwischen Raum und Zeit.

Und am samtig schwarzen Himmel
wird eine Sternschnuppe geboren,
wunschtraum-erfüllend.

Er schaut in ihre Augen,
und sieht den schwarzen Stern,
der nie in seinem Herzen verglühen wird.

Sein Herzi möchte etwas sagen,
doch die Lippen bleiben stumm,
denn seine Gefühle können vor Glück
keine Worte aussprechen.

Und so redet sein Herzi mit den Augen...

6.10.07 20:31, kommentieren

"Gleis der Träume..."

Hallihallo nun bin ich auch am Bloggen...

Als erstes möchte ich einfach ein Gedicht von mir hier hineinstellen, welches ich für einen ganz besonderen Menschen heute schrieb:

"Gleis der Träume..."

Er stand auf dem Bahnhof der Träume.
Noch ganz warm im Herzen stand
er am Gleis des nie wegfahrenden Zuges.

Denn auf diesem Bahnhof
gab es nur eine immer wiederkehrende Ankunft,
aber keine wirkliche Abfahrt.
So kam er an und so blieb er auch bei seinem Traum.

Und fing an, am Bahnhof zu träumen.
Und er fühlte wieder dieses Gefühl der Wärme,
so wie er es nur in seinem Land der Herziträume kannte.

Doch der Bahnhof war mehr als ein Traum.
Er galt als Erfüllungs-Bahnhof von Träumen.

Doch keiner wusste es vorher,
wenn er ankam auf diesem Bahnhof
und dem Gleis der neuen Welt im Herzen.

Ohne Klopfen doch mit Sanftheit ganz leise
und mystisch schaffte sie es in sein Herz zu gelangen.
Sein Herzi, Räume ohne Türen,
und man könnte vermuten, Räume nur für sie gebaut.

Sie pflückte den Herzischlüssel seines Traumes
vom Baum des roten Berges.

Was er fühlt, die Fragezeichen auf seinen Lippen
können es nicht sagen.
Doch sein Herz weiss die Antwort.

Der Zug kommt an,
doch er weiss es ist keine Abfahrt,
sondern der Zug kommt immer wieder an.

Und ihm wird klar,
wie er es mit seinen Augen sagen kann:

Warm und sternig auf
der Strasse der ewigen Sternschnuppe
weich sanft umhüllt im Herzen, narbenbedeckend,
und mit einem grossen
schwarzrotem Rosenblatt im Herzen,
so fühlt er sich.

1 Kommentar 6.10.07 20:25, kommentieren