Gedichte / Träume

"Tagtraum-Insel..."

Schwerer Nebel legte sich auf den weichen
warmen Sand.
Und der schwarze Sturm brachte den Zusammenhalt
der soften Sandkörner durcheinander.

Rote Tropfen liess der Planet des Vergänglichen
auf die Insel der letzten gefühlten Gedanken nieder.

Spuren verloren sich im Nichts des Nirgendwo.

Seine Fussspuren drückten schwer
in das Gemisch einer rotschwarzen Fatamorgana
eines verlorengegangen Tagtraumes.

Er wusste der Traum verschwand mit
ihm und den letzten Fussspuren.

Doch wer diese Insel fand,
derjenige würde seine Träume still und lautlos im Sand,
Korn für Korn fühlen können.

Die Insel der verlorengegangenen und doch nie
verlorenen Tagträume...

6.10.07 21:29, kommentieren

"Bist Du...?"

Das Meer der Wolken schickt seine leisen Boten,
die Farbe des Himmels verändert sich.

Ziellos lief ich am Wasser entlang,
sanfte Regentropfen berühren mich.

Doch ein Regen tut meiner Welt nicht weh,
der Welt meiner feelings und Träume.

Gefühle
der Nähe und doch Unnahbarkeit zu dir,
so stark wie ein Sturm
und doch so sanft wie ein Sommerwind.

Gefühle,
welche das Eis der Angst brechen und schmelzen lassen,
so kräftig wie ein Eisbrecher
und doch so zart wie ein einzelner Sonnenstrahl.

Gefühle,
welche die Wundblutungen, die keiner sieht, stillen.
so ungewöhnlich wie ein Traum,
und doch so wahr wie das Leben.

Ich brauchte diese ziellose Wanderung,
um meinem Herzen etwas zu fragen.

Bist du der black-angel,
der in meinen Träumen erwachte
und sie zum Leben erweckt?

Dann nimm bitte meine Hand
und ich werde deine Hand sanft umschliessen,
aber nie verschliessen.

Oder,
bist du der schwarze Vogel der Nacht,
der in meinen Träumen fliegt
und sie sanft fängt?

Dann lass mich bitte in dein Herz hinein
und uns gemeinsam zu neuen Welten fliegen.

Oder,
bist du der schwarze Stern,
der mich in meinen Träumen anstrahlt
und gemeinsame Wege zeigt?

So sei bitte einfach da,
mir ganz nah in deinem einfühlsamen Verständnis.

Oder,
bist du der black moon,
der meine Träume zum Leuchten bringt?

So sei bitte einfach an meinem Herzenshimmel,
ich geb Dir gerne was du nehmen möchtest,
und nehme gerne, was Du geben möchtest.

Oder bist du alles in einem?

Der black angel,
der wie ein schwarzer Vogel
mit den Augen eines schwarzen Sternes
vom black moon
zu mir und meinen Träumen kommt?

So bitte ich Dich:

Schliesse mich sanft in Deinen Herzenshimmel ein.
Und ich werde mit dir gemeinsam zu
neuen Himmelswelten fliegen.

6.10.07 20:42, kommentieren

"Schwarzer Vogel..."

Blätterrascheln der letzten Rosenblüten,
der Ruf eines Traumes erreicht mein Herz,
und lässt mich hinfortschweben.

In das Land eines Traumländlers.

Ein schwarzer Vogel setzt sich auf meine Hand,
und eine Träne kullert aus meinem Herzen
und stumm fragen ihn meine Augen.:

"Bist Du es, mein Traum?"

Der Vogel schaut in die Ferne,
kein Pieps, keine Reaktion.

Ich streichel ihn sanft
über seinen kleinen Kopf und flüstere:

"Kleiner Vogel, flieg dorthin wo Dein Traum ist."

Und der Vogel schaut mich kurz
und doch für eine unendliche Ewigkeit an
und dann fliegt er hinfort,
in die Welt seines Traumes.

Traumverloren blicke ich diesem Wesen
aus einer anderen
und doch wunderschönen Welt hinterher.

Und schicke ihm eine schwarze Träne
mit dem zartem Wind des Verständnisses.

Eine Träne, welche sich auf sein Gefieder legt
und ihn beschützen soll auf seinem Flug.

Würde ich jemals diesen Vogel wiedersehen?
Diesen Vogel und seinen Traum?
Und gehörte ich zu seinem Traum, oder er zu meinem?

Das wusste nur der Traumländler.
Der Engel der Träume.

Eine regenbogenartiges Tränenauge
winkte diesem Elfenvogel
im Tanz des Traumes hinterher.

6.10.07 20:39, kommentieren