Gedichte / Leben

"Schweige-Brunnen..."

Wenn die Sonne ihre Strahlen untergehen lässt
und die Rose mit dem Wind spricht,

dann nehmen sich Träume an die Hand.
Zeit verrint mit dem Sand.

Und die Spuren
des Sandes der Rose
werden fast verweht.
Die Zeit des Schweigens kam.

Im kalten Neonlicht
sind Menschen vereint und doch allein.

Manche weinen,
doch zuviele reden, sie hören nichst
und viele hören, doch sie bleiben stumm.

So fallen die Tränen der Trauernden
in den Brunnen,
dem Brunnen des letzten Schweigens,
so kalt und leer.

Einer wirft in den Brunnen einen Stein.
Keiner weiss wann er unten ankommt.
denn endlos weit ist der Brunnen des Schweigens.
Und für Glück hat das Leben der Trauernden keine Zeit.

Ein Mensch möchte weinen,
doch die Tränen wurden zu schwer,
keine Tränen können mehr fliessen.

Sein Herz summt eine Meldodie,
doch die Töne sind nicht zu hören,
für viele schon zu weit weg.

Die Zeit verlor sich
im letzten Raum des Schweigens.

Sie reden, doch sie hören nicht,
sie hören, doch sie bleiben stumm
in der Welt des kalten Neonlichtes.

Es sind viele:
Vereint und doch allein.

8.10.07 12:37, kommentieren

"Wüste..."

Feuer verbrennt die Wand der Gedanken,
Letzte Gedanken in die Oase der letzten Gefühle flüchten.
Oase nach Wasser lechzt.
Sonne immer brenndender das Inferno ankündigt.
Sterbende Oase im Herzen?
Wer weiss das schon.

Doch was heute oder morgen stirbt,
wenn es ein Traum des wunderschönen schwarzsamtigen Gewandes ist,
wird es je wiederkehren,
der Traum jemals eine neue Oase entstehen lassen können?

Sonst bleibt nur noch die ewige letzte Wüste...

6.10.07 21:07, kommentieren

"Nacht-Gedanken..."

Bunte Lichter der Nacht,
Die Leere und Stille in der Grossstadt erwacht.

Suchende Blicke in dem steinernen Meer,
Klippen gefährlich nahe vor den
Schluchten der steinernen Meereswüste.

In der Nacht nur Schatten tanzen,
kurze Blicke, fremdes und doch bekanntes Gesicht.

Namen bleiben ohne Eche und im Nebel verborgen,
sie sind Schall und Rauch.

Träume erwachten in der Oase der Lichtlosigkeit
in der steinern Meereswüste, der letzte Platz zum Träumen.
Träume mögen kein Licht, sie fliehen vor dem Neon.

Schmerzen fliehen vor dem
Schrei des Herzens.

Ein lautes Rufen,
oh nein es schreit nur das Herz.

Die Zeit ist kostbar wie jeder Sternenblitz,
denn was passiert im Verglühen des Sterns?

Jeder stirbt doch irgendwann allein,
am Ende der geliehenen Sternenzeit.

Keiner weiss,
wann die Uhr des Lebens abgegeben werden muss,
oh nein, wann sie abgeholt wird...

Grossstadtfeeling einer Nacht von me...

6.10.07 20:45, kommentieren