Nachdenkliches

"Die letzten Meter..."

Sie stehen nur noch 5 Meter davor.
Einige Menschen um sie herum hören und schauen weg.

Nun sind es nur noch 4 Meter.
Manche Menschen nehmen ihre Worte nicht ernst.

Nun sind es nur noch 3 Meter.
Andere wollen/können sie nicht verstehen
und igmorieren ihre Gefühle.

Nun sind es nur noch 2 Meter.
Einige sagen "Reiss Dich zusammen, das Leben ist so wunderschön"

Nun ist es nur noch 1 Meter.
Hände werden ihnen nicht gereicht,
stattdessen lässt man sie jetzt ganz alleine.
Nun sind es 0 Meter.

Sprung über die Klippen...
Zu spät...

Es gab viele Chancen, Zeitpunkte, Möglichkeiten,
dass dies nicht passiert...

Und viele Chancen,
um ihnen beim Weg ins Leben zurück zu helfen.

Damit sich der Abstand zu dem Sprung
ins jenseits immer mehr vergrössert anstatt vermindert.

Persönliche Anmerkung: Ein gesellschaftliches Problem.
Im Jahr sterben 11.000 Menschen in Deutschland
durch Suizid,
alle 48 Minuten ein Mensch...

Viele Suizide könnten verhindert werden,
wenn manche Menschen das Wort Nächstenliebe nicht
nur in den Mund nehmen würden,
sondern danach auch handeln würden.

Es ist übrigens auch ein Fehlurteil,
was manche haben, dass ein Mensch, der von
Suizid spricht, diesen nicht begeht.
Wissenschaftlichen Erkenntnissen
tun es 8 von 10, die es vorher ankündigen.

Hier eine Internetseite (Deutsche Gesellschaft für Suizidprävention),
die Infos und auch Hilfe beim Verhalten
mit suizidgefährdeten Menschen gibt.
Auf der Seite biztte da "Info zu Suizidalität" anklicken
http://www.suizidprophylaxe.de/

7.10.07 13:58, kommentieren

"Schweigendes Herz..."

"Schweigen ist Gold, Reden ist Silber".

Doch manchmal schweigt man,
weil gefühlte Worte im Innenraum des Herzens
den Weg nicht herausfinden.

Dann ist Schweigen kein Gold,
sondern eine Last, so schwer wie Stein,
Schwer wie eine Mauer aus Steinen.

Dabei wäre doch Reden dann Gold...

7.10.07 13:48, kommentieren

"Am Rand..."

Zu steinern die Welt,
Kreuze den kalten roten Asphalt säumen.

Sterne für viele den Glanz verloren
und im dunklen Mondloch der Vergessenen verschwanden.

Sonnenstrahlen längst viele nicht mehr erreichen,
zu grosse Schatten sich bildeten.

Zuviele am Rand dieser Welt leben (müssen).
Im Elend ihres Daseins und Sterben ihrer Seele.

Und ihre stummen Augen-Schreie kaum wahrgenommen werden.
Augen, die ihren Glanz nur noch durch viele Tränen erhalten.

Am Rand dieser Welt
in Gruppen und doch Einzelkämpfern
versuchen das Leben
trotz oftmaliger Resignation zu meistern.

Ihr Herz ist das, was ihnen blieb
und
ihre Liebe.

7.10.07 12:05, kommentieren

"Bahnhofskinder..."

Wir standen im Schatten
und doch auch in der "Sonne".
Froren und suchten die Wärme
und vebrannten doch.

Wir befanden uns am Rand der Gesellschaft
und doch mittendrin.
Wurden nicht bemerkt und doch gesehen.

Wir befanden uns am schwarzen Feuer
und doch in der bunten Welt
Verdunkelt unser Platz
und das mitten in der Farbenwelt,
die keine Farben für uns mehr besass.

Wir waren verbunden und doch allein.
Wir Bahnhofskinder von damals.

7.10.07 12:00, kommentieren

"Lebens-Fragezeichen..."

Bestätigung - Ablehnung
Liebe - Hass
Zuwendung - Missachtung
Glaube - Suche
Hoffnung - Resignation
Wahrheit - Lüge
Nächstenliebe - Egoismus
Gefühle - Gedanken
Otto-Normalverbraucher - Gesellschaft
Urteile - Vorurteile
Feinfühligkeit - Oberflächlichkeit
Leben - Tod
Meinung - Mitläufer
Schmerz - Freude
Glück - Unglück
L E B E N - ???

7.10.07 11:57, kommentieren

"Gefühlte Gedanken..."

Fasern im Herzen
den Zeichenstift ergreifend,
im Versuch des Malens eines Bildes...
Bildhaft Gefühle und Gedanken
ausdrückend wollend.

Doch zu
verschwommen das Bild vor den Augen,
und
der Zeichenstift taumelt ins Herz zurück.

6.10.07 23:16, kommentieren

Mein Buch...

Hallihallo,

der Link zur Leseprobe (Vorwort) meines Buches "Sehnsucht nach Liebe - Endstation Bahnhof Zoo" funktioniert nun.

Hier der Link: http://roman-joerg-s.wg.am/leseprobe__vorwort.html

1 Kommentar 6.10.07 22:55, kommentieren